Du willst selbstständig sein, aber nicht bei null anfangen? Eine Unternehmensübernahme bietet sofortige Umsätze, ein eingespieltes Team und bessere Finanzierungschancen – wenn du die richtigen Fragen stellst.

Unternehmensübernahme
Strukturiert & sicher
Ob du dein Lebenswerk übergeben oder ein bestehendes Unternehmen übernehmen möchtest: Die Leitfäden ordnen Modelle, Firmenwert, Finanzierung und den Übergang mit Team und Kunden in einer klaren Reihenfolge.
Jede Branche hat eigene Zulassungen, Bewertungsregeln und Fallstricke. Wähle deinen Bereich – wir erklären, worauf es ankommt.
Handwerksbetrieb übernehmen
Meisterpflicht, Bewertung & Finanzierung
Tischlerei übernehmen
Meisterpflicht, Maschinenpark & Bewertung
Dachdeckerbetrieb übernehmen
Meisterpflicht, Fuhrpark & DGUV
Malerbetrieb übernehmen
Meisterpflicht, Gefahrstoffe & Bewertung
Elektrobetrieb übernehmen
Konzession, Fachkräfte & Bewertung
SHK-Betrieb übernehmen
Meisterpflicht, Wartungsverträge & Bewertung
Restaurant übernehmen
Gaststättenrecht, Bewertung & Finanzierung
Café übernehmen
Standort, Pachtvertrag & Bewertung
Gastronomie übernehmen
Konzession, Hygiene & Finanzierung
Bäckerei übernehmen
Meisterpflicht, Backöfen & Filialnetz
Metzgerei übernehmen
EU-Zulassung, Meisterpflicht & Bewertung
Hotel übernehmen
Pachtvertrag, Bewertung & Finanzierung
Wer ein Unternehmen übernimmt, kauft nicht nur Maschinen oder Büromöbel – er kauft vor allem Zeit, Kundenstamm und Marktzugang. Eine Betriebsübernahme kann schneller zum Erfolg führen als jede Neugründung.
Sofortige Umsätze
Du generierst vom ersten Tag an Einnahmen – kein mühsamer Aufbau eines Kundenstamms.
Eingespieltes Team
Du übernimmst Fachkräfte, die Prozesse und Kunden bereits kennen.
Bessere Finanzierungschancen
Banken finanzieren Übernahmen oft lieber als Neugründungen – historische Bilanzen schaffen Vertrauen.
Etablierte Marktposition
Du kaufst Zeit und Marktzugang – nicht nur Maschinen oder Büromöbel.
Investitionsstau
Viele Inhaber investieren in den letzten Jahren vor der Übergabe kaum noch in Digitalisierung oder neue Maschinen.
Inhaberabhängigkeit
Wenn der Umsatz an den persönlichen Kontakten des Verkäufers hängt, verliert das Unternehmen mit ihm seinen Wert.
Kultur-Clash
Das bestehende Team muss deinen neuen Führungsstil akzeptieren – das braucht Zeit und Fingerspitzengefühl.
Versteckte Verbindlichkeiten
Pensionsrückstellungen, laufende Klagen oder auslaufende Schlüsselverträge können den Wert erheblich mindern.
Ob Familiennachfolge, Unternehmenskauf am freien Markt oder Betriebsübernahme aus der Insolvenz – jeder Weg hat seine eigene Dynamik, Chancen und Risiken.
Die Übergabe an die nächste Generation. Im Vordergrund stehen steuerliche Optimierungen (Schenkung, Erbschaftsteuer) und emotionale Konflikte. Die größte Herausforderung: Der Senior muss wirklich loslassen können.
Du arbeitest bereits im Unternehmen (z. B. als Geschäftsführer oder Abteilungsleiter) und kaufst die Firma deinem Chef ab. Vorteil: Du kennst die Prozesse, die Kunden vertrauen dir bereits.
Du kommst als externer Käufer von außen. Das ist der klassische Unternehmenskauf. Hier ist die Due Diligence besonders wichtig, da du das Unternehmen nur von außen kennst.
Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Schlüsselübergabe vergehen in der Regel 6 bis 18 Monate.
Zielunternehmen finden
Unternehmensbörsen, IHK-Netzwerk, M&A-Berater oder direkte Ansprache von Inhabern kurz vor dem Rentenalter.
Erstgespräch & NDA
Unverbindliches Kennenlernen, Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) vor Einsicht in Zahlen.
Due Diligence
Systematische Prüfung aller finanziellen, rechtlichen und operativen Risiken – idealerweise mit Fachberatern.
Unternehmensbewertung
Ertragswertverfahren oder EBITDA-Multiple – Kaufpreis auf Basis bereinigter Gewinne verhandeln.
Finanzierung sichern
KfW-Kredit, Hausbankgespräch, Verkäuferdarlehen und Earn-out-Klauseln kombinieren.
Kaufvertrag & Übergabe
Notarieller Kaufvertrag, Handelsregistereintrag, strukturierte Übergabe mit Einarbeitungsphase des Altinhabers.
Bevor du einen Kaufvertrag unterschreibst, musst du das Unternehmen systematisch prüfen. Diese Sorgfaltspflicht gliedert sich in drei Kernbereiche.
Ob Unternehmenskauf, Betriebsübernahme oder Geschäft übernehmen – der Kaufpreis muss nicht vollständig aus Eigenkapital kommen. Diese drei Instrumente kombinieren erfahrene Käufer:
Die staatliche KfW-Bank fördert Unternehmensübernahmen durch zinsgünstige Kredite. Die KfW übernimmt oft einen Teil des Ausfallrisikos (Haftungsfreistellung), was deine Hausbank eher dazu bringt, den Kredit zu genehmigen.
Du zahlst nicht den vollen Kaufpreis sofort. Ein Teil wird nur dann fällig, wenn das Unternehmen in den nächsten 2–3 Jahren bestimmte Ziele erreicht. Das minimiert dein Risiko und hält den Verkäufer motiviert.
Der Alt-Inhaber stundet dir einen Teil des Kaufpreises. Du zahlst diesen Teil über mehrere Jahre aus den laufenden Gewinnen ab. Das signalisiert der Bank, dass der Verkäufer an die Zukunft seines Unternehmens glaubt.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechts‑, Steuer‑ oder Finanzberatung. FoundingFits bietet keine Rechtsberatung oder Steuerberatung an. Für verbindliche Auskünfte wende dich bitte an einen Steuerberater, Rechtsanwalt oder eine andere fachkundige Stelle. Alle Angaben ohne Gewähr.