Einzelunternehmen gründen: Schritte, Kosten & Haftung

Von Maximilian Rothenberger, IHK-zertifizierter Gründungsberater · geprüft am 2.10.2026

Du willst allein loslegen, ohne Notar und Stammkapital. Anmeldung, Steuern und Absicherung klären wir gemeinsam, damit du entspannt startest.

  • Wenig Startkapital? Ein Mindestkapital gibt es nicht. Du startest mit den Anmeldegebühren.
  • Keine Ahnung von Steuern? Für den Start reicht meist die einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung.
  • Angst vor der Haftung? Versicherungen decken viele Risiken ab, und wechseln kannst du später.
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Gründer im Sakko füllt am Schreibtisch ein Formular zur Gewerbeanmeldung aus

Kurz gesagt

Ein Einzelunternehmen gründest du allein, ohne Notar und ohne Mindestkapital. Gewerbetreibende melden ihr Gewerbe beim Gewerbeamt an, Freiberufler melden sich nur beim Finanzamt. Danach übermittelst du innerhalb eines Monats den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung über ELSTER. Die Gründung kostet meist nur die Gebühr für die Gewerbeanmeldung. Dafür haftest du mit deinem Privatvermögen, deshalb gehören Versicherungen und Rücklagen von Anfang an dazu.

Allein und schnell

Du gründest als Person, ohne Notar, Register und Mindestkapital. Oft ist die Anmeldung in wenigen Tagen erledigt.

Geringe Kosten

Gewerbetreibende zahlen grob 15 bis 65 Euro für die Gewerbeanmeldung. Freiberufler melden sich kostenlos beim Finanzamt.

Einfache Buchhaltung

In der Regel reicht die Einnahmen-Überschuss-Rechnung statt einer Bilanz.

Volle Haftung

Du haftest mit deinem Privatvermögen. Versicherungen und Rücklagen gehören deshalb von Anfang an dazu.

Grundlagen

Was ist ein Einzelunternehmen?

Ein Einzelunternehmen betreibst du als einzelne Person im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Umgangssprachlich heißt es auch Einmannbetrieb. Es ist keine eigene Gesellschaft: Du und dein Unternehmen seid rechtlich dieselbe Person. Das macht die Gründung einfach und günstig. Gleichzeitig gehören Gewinne, Schulden und Verträge des Unternehmens direkt dir.

Kleingewerbe oder Freiberuf

So starten die meisten: ohne Handelsregister, mit deinem Namen als Unternehmensbezeichnung. Welche Namensregeln gelten, zeigt Firmenname finden.

Eingetragener Kaufmann (e. K.)

Braucht dein Betrieb nach Art und Umfang eine kaufmännische Organisation, ist die Eintragung ins Handelsregister Pflicht. Dann gelten die Regeln des Handelsgesetzbuchs.

Gut zu wissen

Ein Einzelunternehmen darf Mitarbeiter haben. Gründest du dagegen allein eine UG oder GmbH, bist du kein Einzelunternehmer, sondern Gesellschafter und Geschäftsführer einer eigenen Gesellschaft. Alle Formen im Überblick findest du unter Rechtsformen. Auch die frühere Ich-AG war keine eigene Rechtsform, sondern eine Förderung für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit.
Einordnung

Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

Das hängt von deiner Tätigkeit ab. Freiberuflich sind vor allem die Katalogberufe aus § 18 EStG sowie wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende und erziehende Tätigkeiten. Alles andere, etwa Handel, Handwerk oder viele Dienstleistungen, ist ein Gewerbe. Die Einordnung entscheidet über Gewerbeanmeldung, Gewerbesteuer und Kammermitgliedschaft.

Freiberufler

  • keine Gewerbeanmeldung
  • keine Gewerbesteuer
  • keine Pflichtmitgliedschaft in der IHK
  • Anmeldung direkt beim Finanzamt

Gewerbetreibende

  • Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt
  • Gewerbesteuer oberhalb des Freibetrags
  • Mitglied in IHK oder Handwerkskammer
  • teils Erlaubnis oder Handwerksrolle nötig

Bei Mischformen und neuen Berufen ist die Grenze oft unscharf. Am Ende entscheidet das Finanzamt. Mehr dazu unter Freiberufler oder Gewerbe.

Freiberuflicher Übersetzer arbeitet als Einzelunternehmer am Stehpult zwischen Wörterbüchern

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Gründung Schritt für Schritt

Wie gründest du ein Einzelunternehmen?

Gewerbetreibende melden ihr Gewerbe vor dem Start beim Gewerbeamt an, Freiberufler gehen direkt zum Finanzamt. Beide übermitteln innerhalb eines Monats den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung über ELSTER. Prüfe vorher, ob deine Tätigkeit eine Erlaubnis, einen Sachkundenachweis oder die Eintragung in die Handwerksrolle braucht, und stelle Förderanträge vor dem Start.

  1. 1

    Tätigkeit einordnen

    Freiberuf oder Gewerbe? Braucht dein Vorhaben eine Erlaubnis oder einen Meister? Das klärst du zuerst.
  2. 2

    Förderung beantragen

    Gründungszuschuss und andere Förderungen beantragst du, bevor du startest.
  3. 3

    Gewerbe anmelden

    Nur für Gewerbetreibende, vielerorts online. Das Gewerbeamt informiert unter anderem Finanzamt und Kammer. Details unter Gewerbe anmelden.
  4. 4

    Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

    Über ELSTER, innerhalb eines Monats nach dem Start. Freiberufler finden den Ablauf unter Freiberuflich anmelden.
  5. 5

    Konto und Buchhaltung

    Ein eigenes Konto für das Geschäft ist nicht Pflicht, hält aber Belege und Steuern sauber getrennt.
  6. 6

    Berufsgenossenschaft und Versicherungen

    Den Betrieb innerhalb einer Woche bei der zuständigen Berufsgenossenschaft anmelden und passende Versicherungen abschließen.
Ladenlokal kurz vor der Eröffnung mit Schlüssel in der Glastür als Start eines Einzelunternehmens
Kosten

Was kostet die Gründung eines Einzelunternehmens?

Die Gründung selbst kostet wenig. Gewerbetreibende zahlen je nach Gemeinde eine Gebühr für die Gewerbeanmeldung, Freiberufler melden sich kostenlos beim Finanzamt. Notar, Register und Mindestkapital fallen in der Regel nicht an. Teurer sind die laufenden Posten wie Krankenversicherung, Versicherungen, Software und eventuell Steuerberatung, die in deinen Finanzplan gehören.

PostenRichtwertWann
Gewerbeanmeldunggrob 15 – 65 €, je nach Gemeindeeinmalig, nur Gewerbe
Anmeldung beim Finanzamt und ELSTERkostenloseinmalig
Handelsregister als e. K.grob 200 – 300 € für Notar und Gerichteinmalig, nur bei Eintragung
Stammkapitalentfällt–
Erlaubnis, Sachkunde, Handwerksrolleje nach Brancheeinmalig, nur wenn nötig
Krankenversicherung (gesetzlich)Mindestbeitrag grob 280 € im Monat, sonst nach Einkommenlaufend
Geschäftskonto0 – 40 € pro Monatlaufend
Buchhaltungssoftwaregrob 8 – 35 € pro Monatlaufend
Betriebshaftpflichtstark abhängig von der Branchelaufend
IHK-Beitragfür viele Gründer in den ersten zwei Jahren beitragsfreilaufend, nur Gewerbe

Richtwerte, Stand Oktober 2026. Quellen: IHK Stuttgart und service.bremen.de (Handelsregister), hkk (Mindestbemessung Krankenversicherung 2026), IHK Berlin (Beitragsbefreiung unter Voraussetzungen).

Steuern

Welche Steuern zahlst du als Einzelunternehmer?

Auf deinen Gewinn zahlst du Einkommensteuer, 2026 mit einem Grundfreibetrag von 12.348 Euro. Als Gewerbetreibender kommt Gewerbesteuer hinzu, allerdings erst oberhalb eines Freibetrags von 24.500 Euro Gewerbeertrag. Auf deine Umsätze fällt grundsätzlich Umsatzsteuer an. Als Kleinunternehmer bist du davon befreit, solange du unter den Umsatzgrenzen bleibst.

SteuerWer zahltGut zu wissen
Einkommensteueralleprogressiv von 14 bis 45 %
Gewerbesteuernur GewerbetreibendeFreibetrag 24.500 €; wird teilweise auf die Einkommensteuer angerechnet
Umsatzsteueralle, außer Kleinunternehmermeist 19 % oder 7 %, Vorsteuer aus Einkäufen ist abziehbar

Stand Oktober 2026.

Steuersätze, Rechenbeispiele und Fristen stehen unter Steuern für Selbstständige. Ob du ohne Umsatzsteuer starten kannst, klärt die Kleinunternehmerregelung.

Eine Bilanz brauchst du als Gewerbetreibender in der Regel erst, wenn du mehr als 800.000 Euro Umsatz oder 80.000 Euro Gewinn im Jahr erzielst. Das gilt auch für eingetragene Kaufleute. Freiberufler bleiben bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung.

Selbstständiger Imker rechnet in seiner Schleuderkammer Steuern und Gewinn im Notizbuch
Haftung

Wie haftest du als Einzelunternehmer?

Als Einzelunternehmer haftest du unbeschränkt mit deinem gesamten Privatvermögen. Weil du und dein Unternehmen rechtlich dieselbe Person seid, können Gläubiger des Betriebs auf Konto, Auto oder Wohnung zugreifen. Ganz trennen lässt sich das nicht. Mit Versicherungen, klaren Verträgen und Rücklagen senkst du das Risiko aber deutlich.

  • Betriebs- oder Berufshaftpflicht für Schäden bei Kunden abschließen
  • Angebote und Geschäftsbedingungen mit klaren Leistungsgrenzen nutzen
  • einen festen Teil jedes Gewinns für Steuern zurücklegen
  • Kredite und lange Mietverträge nur mit realistischem Finanzplan eingehen

Häufiger Irrtum

Ein Geschäftskonto oder ein Firmenname begrenzt die Haftung nicht. Wird das Risiko dauerhaft groß, etwa durch hohe Kredite oder haftungsträchtige Aufträge, ist eine haftungsbeschränkte Gesellschaft die bessere Wahl.
Checkliste

Was gehört auf die Checkliste für die Gründung?

Eine gute Checkliste trennt, was vor dem Start, bei der Anmeldung und in den ersten Wochen erledigt sein muss. Vor dem Start stehen Konzept, Finanzplan und Förderanträge. Danach folgen Anmeldung, Fragebogen und Versicherungen. In den ersten Wochen richtest du Buchhaltung, Rechnungen und Rücklagen ein. So vergisst du keine Frist.

WannAufgabeErledigt?
Vor dem StartGeschäftsidee, Zielgruppe und Preise festlegen; Businessplan und Finanzplan erstellen☐
Vor dem StartErlaubnis, Sachkunde oder Handwerksrolle prüfen; Förderung wie Gründungszuschuss beantragen☐
Vor dem StartKrankenversicherung klären, bei Arbeitslosigkeit Agentur für Arbeit informieren☐
AnmeldungGewerbe anmelden (nur Gewerbe), ELSTER-Konto einrichten☐
Innerhalb einer WocheBerufsgenossenschaft anmelden☐
Innerhalb eines MonatsFragebogen zur steuerlichen Erfassung übermitteln☐
Erste WochenGeschäftskonto, Buchhaltung, Rechnungsvorlage, Rücklagenkonto für Steuern☐
Erste WochenBetriebshaftpflicht und weitere Versicherungen, Impressum für die Website☐

Allgemeine Checkliste. Je nach Branche kommen weitere Pflichten dazu.

Vergleich

Wann lohnt sich der Wechsel zu einer UG oder GmbH?

Ein Wechsel lohnt sich, wenn sich deine Lage ändert: Du gründest mit Partnern, dein Haftungsrisiko steigt deutlich, oder du willst größere Gewinne im Unternehmen lassen. Bis dahin ist das Einzelunternehmen oft die einfachste und günstigste Lösung. Den Zeitpunkt für einen Wechsel rechnest du am besten mit einer Steuerberatung durch.

KriteriumEinzelunternehmenUGGmbH
Gründer1 Person1 oder mehr1 oder mehr
Mindestkapitalkeins1 €25.000 €
Notar und Registernein (außer e. K.)jaja
Haftungprivat, unbeschränktGesellschaftsvermögenGesellschaftsvermögen
Buchhaltungmeist EÜRBilanzBilanz

Haftung begrenzen

Mit wenig Kapital geht das über die UG, mit mehr Kapital über die GmbH.

Mit Partnern gründen

Gründest du mit anderen ohne Haftungsbeschränkung, entsteht in der Regel eine GbR.

Aus meiner Praxis

Der typische Schreckmoment kommt im zweiten Jahr: Das Finanzamt fordert die Steuer fürs erste Jahr nach und setzt gleichzeitig Vorauszahlungen fest. Wer von Anfang an einen festen Teil vom Gewinn zurücklegt, bleibt entspannt.

– Maximilian Rothenberger, IHK-zertifizierter Gründungsberater

Förderung

Welche Förderung kommt für deine Gründung infrage?

Welche Förderung passt, hängt vor allem davon ab, ob du arbeitsuchend gemeldet bist, Arbeitslosengeld beziehst und was du investieren musst. Über jeden Antrag entscheidet die zuständige Stelle im Einzelfall.

Welche Förderung passt zu dir?Der Gründungsnavigator zeigt es dir in 2 Minuten, kostenlos und ohne Anmeldung.

AVGS-Gründungscoaching

Wenn du arbeitsuchend oder arbeitslos gemeldet bist, kann die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein ausstellen. Mit bewilligtem Gutschein ist das Gründungscoaching für dich kostenfrei.

AVGS-Gründercoaching

Gründungszuschuss

Beziehst du Arbeitslosengeld I und hast bei der Gründung noch mindestens 150 Tage Anspruch, kannst du den Gründungszuschuss beantragen. Er ist eine Ermessensleistung und setzt Businessplan und Tragfähigkeitsbescheinigung voraus.

Gründungszuschuss

Förderkredite

Für Investitionen und Betriebsmittel gibt es zinsgünstige Kredite, etwa den ERP-Gründerkredit der KfW über deine Hausbank. Eine Bank erwartet dafür einen schlüssigen Businessplan mit Finanzplan.

KfW-Gründerkredit
So begleite ich dich

Wie läuft das Gründungscoaching mit mir ab?

  1. 1

    Kostenloser Gründungscheck

    In 10 Minuten siehst du, wo du stehst und welcher nächste Schritt für dich sinnvoll ist.

  2. 2

    Förderung klären

    Ich sage dir, ob ein AVGS infrage kommt und wie du ihn bei Agentur für Arbeit oder Jobcenter ansprichst.

  3. 3

    Gemeinsam ausarbeiten

    Geschäftsmodell, Businessplan und Finanzplan, online oder vor Ort, in deinem Tempo.

  4. 4

    Sicher starten

    Du hast vollständige Unterlagen für Bank und Agentur für Arbeit und einen klaren Plan für die ersten Monate.

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FAQ

Häufige Fragen: Einzelunternehmen gründen

Wie lange dauert die Gründung eines Einzelunternehmens?

Die Gewerbeanmeldung ist oft am selben Tag erledigt, vielerorts auch online. Die Steuernummer kommt meist nach einigen Wochen per Post. Mehr Vorlauf brauchst du, wenn deine Tätigkeit eine Erlaubnis oder die Eintragung in die Handwerksrolle verlangt.

Haftet mein Ehepartner für mein Einzelunternehmen?

Nicht automatisch. In der üblichen Zugewinngemeinschaft haftet dein Ehepartner nicht für die Schulden deines Unternehmens. Anders ist es, wenn er einen Kredit- oder Mietvertrag mitunterschreibt oder bürgt, was Banken häufig verlangen. Außerdem vermutet das Gesetz zugunsten deiner Gläubiger, dass Gegenstände im gemeinsamen Haushalt dir gehören, bis dein Ehepartner sein Eigentum nachweist.

Kann ich ein Einzelunternehmen nebenberuflich gründen?

Ja, die Anmeldung läuft genauso wie im Hauptberuf. Informiere deinen Arbeitgeber und prüfe, was dein Arbeitsvertrag zu Nebentätigkeiten sagt. Beziehst du Arbeitslosengeld, gelten eigene Grenzen für Stunden und Hinzuverdienst, die du vorher mit der Agentur für Arbeit klärst.

Darf mein Einzelunternehmen einen Fantasienamen tragen?

Ja, als Zusatz zu deinem Namen. Ohne Eintrag im Handelsregister trittst du rechtlich mit Vor- und Nachnamen auf, etwa auf Rechnungen und im Impressum. Einen reinen Fantasienamen als Firma darfst du erst führen, wenn du als Kaufmann eingetragen bist.

Muss ich mein Einzelunternehmen ins Handelsregister eintragen?

Nur wenn dein Betrieb nach Art und Umfang eine kaufmännische Organisation braucht. Dann bist du Kaufmann und musst dich als e. K. eintragen lassen. Für die meisten Gründer mit kleinem Start ist das am Anfang nicht der Fall. Als Gewerbetreibender kannst du dich auch freiwillig eintragen lassen, als Freiberufler nicht.

Kann ich als Einzelunternehmer Mitarbeiter einstellen?

Ja, ohne Begrenzung. Für die erste Anstellung beantragst du eine Betriebsnummer beim Betriebsnummern-Service der Agentur für Arbeit und meldest deine Mitarbeitenden bei der Sozialversicherung an. Ab dann gelten Mindestlohn, Arbeitszeiterfassung und die Pflichten aus dem Arbeitsrecht.

Wie bin ich als Einzelunternehmer kranken- und rentenversichert?

Krankenversichert musst du sein, gesetzlich freiwillig oder privat, und den Beitrag trägst du allein. In der Rentenversicherung bist du meist nicht pflichtversichert. Ausnahmen gelten etwa für Lehrende, eingetragene Handwerker oder Selbstständige ohne eigene Angestellte, die im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber arbeiten.

Kann ich mein Einzelunternehmen später in eine GmbH umwandeln?

Ja. Häufig wird eine neue GmbH gegründet und der Betrieb eingebracht. Bist du als Kaufmann im Handelsregister eingetragen, kommt auch eine Ausgliederung nach dem Umwandlungsgesetz infrage. Wegen der Steuerfolgen gehört der Wechsel in die Hände einer Steuerberatung.

Maximilian Rothenberger

Über den Autor

Maximilian Rothenberger

IHK-zertifizierter Gründungsberater · B.Sc. Wirtschaftspsychologie

Seit 2021 habe ich rund 50 Gründungsvorhaben begleitet, als Dozent und Coach seit 2016 über 10.000 Menschen unterrichtet und gecoacht. Ich kenne Gründung mit ihren Höhen und Rückschlägen aus eigener Erfahrung, und genau das fließt in jede Beratung ein.

Inhalt geprüft am 2.10.2026

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Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechts‑, Steuer‑ oder Finanzberatung. FoundingFits bietet keine Rechtsberatung oder Steuerberatung an. Für verbindliche Auskünfte wende dich bitte an eine Steuerberatung, eine Anwaltskanzlei oder eine andere zuständige Beratungsstelle. Alle Angaben ohne Gewähr.